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Geesthacht an die Elbe

"Geesthacht an der Elbe" hieß es jahrhundertelang. Dass Geesthacht an der Elbe liegt, ist gemeinhin bekannt. Die Geesthachter haben immer mit dem Strom gelebt, haben von ihm gelebt, haben ihn geliebt, aber sie mussten sich auch vor den Naturgewalten schützen.

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1905 entstand der Geesthachter Hafen. Der Transport lief über das Wasser. Die Industrie siedelte sich an. Hier eine Fabrik, dort eine Werft, und so ging es munter weiter. Nach dem Krieg entdeckte man die schöne Landschaft, in der Geesthacht eingebettet lag. Zwischen Geesthacht und den frühreren Dörfern und heutigen Stadtteilen Grünhof und Tesperhude erstreckt sich ein weites Waldgebiet. Die Einwohner der nahe gelegenen Großstadt Hamburg entdeckten das schöne Fleckchen, den Wald und den Fluss.

Die intensive Nutzung des Wassers als Transportweg ließ nach, der Hafen verlor an Bedeutung. Erste Fabriken schlossen, die Werft wurde aufgegeben. Der Platz am Wasser wurde mehr und mehr frei für neue Aktivitäten.

Die Stadtväter beschlossen 1984 mit dem Stadtentwicklungsplan, die Stadt zur Elbe hin zu öffnen (Geesthacht an die Elbe, der Slogan kam allerdings erst viel später).

Man plante und plante, gelegentlich drang mal etwas an die Öffentlichkeit, bis 1992 die Stadt das Werftgelände kaufte und den Hafen vom Land übernahm, um von hier aus das große Vorhaben "Geesthacht an die Elbe" voranzutreiben.

1998 fand ein städtebaulicher Wettbewerb statt, der die Grundlage für die nachhaltige Neugestaltung des Gebietes zwischen der Elbe und der Fußgängerzone in der Innenstadt bildete.

Im Zuge des Projekts „Geesthacht an die Elbe!“ entstehen am Elbhang sechs Stadtvillen mit insgesamt 42 Eigentumswohnungen – in attraktiver Lage, einige mit Blick auf die Elbe und nur wenige Gehminuten von der Fußgängerzone entfernt.

Der qualitativ hochwertige Wohnungsbau ist das Ergebnis eines 2001 durchgeführten Investorenwettbewerbes. Er berücksichtigt die wesentlichen Forderungen aus dem Ideenplan “Geesthacht an die Elbe!“. Die Platzierung der Stadtvillen nimmt Rücksicht auf den schützenwerten Baumbestand und trägt so dazu bei, den „Waldcharakter“ des Gebietes zu erhalten. Die Erschließung erfolgt über die Anliegerstraße "Im Pappelwäldchen". Der Fußweg entlang der Bahngleise in Richtung Sitzterrassen, Stadthafen und Werfthalbinsel bleibt öffentlich.
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Im Rahmen des Projekts entstand auf der Werfthalbinsel bereits ein Gebiet für Erholung und Freizeitaktivitäten. Ein Anleger für Ausflugschiffe wurde errichtet. Hier ist viel Platz für Ballspiele, Schulveranstaltungen und Vereinstreffen. In der Nähe befinden sich eine Minigolfanlage, eine Liegewiese und nicht zuletzt das erst vor einigen Jahren modernisierte Freizeitbad. Ein zusätzlicher Grill- und Picknickplatz ist auch noch geplant.

Von der inzwischen fertiggestellten Aussichtsplattform hat man einen schönen Überblick über den Flusslauf, den Hafen und auf die neu gestaltete Halbinsel. Abends ist alles beleuchtet. Eine Treppe führt von der Plattform direkt zur neuen Fußgängerbrücke. Man nimmt entweder den kurzen Weg über die Hafenbrücke, oder man spaziert ein wenig herum und entdeckt den nördlichen Hafenrand. Ein schöner Uferweg führt direkt am Wasser um den Hafen herum bis zur Halbinsel.


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Auf der Halbinsel erreicht man zuerst den Menzer-Werft-Platz, benannt nach der vor Jahren stillgelegten Menzerwerft, an die bis vor kurzem noch eine große Halle erinnerte, die erst kürzlich abgerissen wurde. Der Platz, von den Geesthachtern wegen seines roten Grandbelages viel lieber auch "Roter Platz" genannt, eignet sich hervorragend für größere Veranstaltungen, wie z.B. die inzwischen etablierte, alle zwei Jahre stattfindende Messe "Schaufenster Geesthacht" oder Rockkonzerte. Überquert man den Platz, erreicht man den neuen Schiffsanleger. Von hieraus kann man mit dem Schiff flussauf- oder abwärts die Elbe und Ihre Landschaften genießen. Leider lohnt sich zur Zeit kein regelmäßiger öffentlicher Betrieb. Nur Ausflugsschiffe machen bei besonderen Gelegenheiten hier fest.

An der Spitze der Halbinsel genießt man einen weiten Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende (schon zu Niedersachsen gehörende) Ufer.


Geesthacht an die Elbe (offizielle Website des Projekts)

Geesthacht (Offizielle Website der Stadt Geesthacht)