
Es kommt darauf an, wieviel Komfort man möchte. Es gibt Innenkabinen und Außenkabinen. Die einfachen (z.B. L2) auf Deck 2 und vorn auf Deck 3 liegen knapp über der Wasserlinie. Die Fenster der Außenkabinen dort sind rund (Bullaugen). Bei stürmischem Wetter kann der Kapitän anordnen, sie aus Sicherheitsgründen zu verschließen. Dann haben Sie praktisch eine Innenkabine.

Schöner sind die Außenkabinen (z.B. P 2) auf Deck 5 und 6. Sie sind auch nicht gerade groß. Von den Kabinen auf Deck 5 erreicht man schnell den Außenbereich. Auf Deck 5 kann man das gesamte Schiff umrunden. Es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Passagiere vor Ihrem Fenster aufhalten. Die Außenkabinen auf Deck 6 liegen überwiegend im hinteren Bereich des Schiffes. Möglich dass es dort bei entsprechendem Wetter nicht so stark schaukelt wie weiter vorn. Je höher man wohnt, desto weiter ist man bei Seegang (und den gibt es manchmal) vom Drehpunkt in der Mitte des Schiffes entfernt, das heißt, es schaukelt vielleicht etwas mehr. Auf jeden Fall sollte man den offiziellen Hurtigruten-Katalog gründlich studieren, bevor man sich für eine Kabine entscheidet. Und entscheiden kann man sich nur, wenn man - besonders Reisen in den Sommermonaten - frühzeitig bucht.

Wesentlich geräumiger und besser ausgestattet sind da schon die Minisuiten (Q 2). Sie gibt es nicht auf allen Schiffen, und sie sind je nach Anordnung auf dem Schiff unterschiedlich gestaltet. Man muss sich aus dem Decksplan des jeweiligen Schiffes das Passende heraussuchen. Die Minisuiten sind etwa doppelt so breit wie eine normale Außenkabine. Sie haben in der Rege




Das Non Plus Ultra sind natürlich die Suiten (M 2), auf den ganz neuen Schiffen, z.B. Finnmarken, mit eigenem Balkon. Sie haben ein sehr großes Fenster und eine große Glasschiebetür, so dass man nicht den Hals recken muss, wenn man im Sitzen oder vom Bett aus aus dem Fenster schauen möchte. Darüber hinaus gibt es auf einigen Schiffen noch Grand Suiten (MG) oder Eigner-Suiten (MX) mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich.